OMAS GEGEN RECHTS OSNABRÜCK

Wir sind eine zivilgesellschaftliche überparteiliche Initiative, die sich in den politischen Diskurs einmischt. Mit augenfälliger Symbolik erheben ältere Frauen, sogenannte OMAS, ihre Stimme zu den gefährlichen Problemen und Fragestellungen der heutigen Zeit.

So geht Zukunft!

Bald ist es so weit: am 17. Juli startet die gemeinsame Aktionswoche von 30 Organisationen der
Osnabrücker Zivilgesellschaft. Dabei sind Klima- und Umweltgruppen, Gewerkschaften und viele
weitere Initiativen, die sich für eine solidarische, soziale, gerechte und ökologische Stadt einsetzen.

Unsere Grundsätze

Wir sind eine zivilgesellschaftliche überparteiliche Initiative, die sich in den politischen Diskurs einmischt. Mit augenfälliger Symbolik erheben ältere Frauen, sogenannte OMAS, ihre Stimme zu den gefährlichen Problemen und Fragestellungen der heutigen Zeit. Willkommen sind aber auch OPAS, Kinder, Enkelkinder und Freund*innen.

Es geht um die Erhaltung der parlamentarischen Demokratie in einem gemeinsamen Europa. Um den Einsatz für die gleichen Rechte aller in Deutschland lebenden Frauen, Männer und Kinder. Um die sozialen Standards, die von Eltern und Großeltern zum Teil bitter erkämpft wurden. Um den Respekt und die Achtung gegenüber anderen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, unabhängig von ihrer Religion, ethnischer Zugehörigkeit u.v.m.

Dabei müssen die bedrohlichen Entwicklungen wie Antisemitismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Faschismus erkannt, benannt und im Konkreten auch der politische Widerstand und die Bewusstseinsbildung organisiert werden.

Die ältere Frau als öffentliche politische Kraft ist nicht in unserem kollektiven Bewusstsein gespeichert. Deshalb treten die OMAS öffentlich auf, nicht als Einzelperson und Ausnahme, nicht als Star, sondern als Gruppe die auffällt. Heraustreten aus der eigenen „small world“ und eine gemeinsame starke Stimme für die Zukunft aller Kinder und Enkelkinder bilden, ist die Herausforderung der Stunde. Denn vielleicht werden sie uns eines Tages fragen: Was habt ihr getan?

Wir setzen uns ein für eine demokratische, rechtsstaatlich organisierte, freie Gesellschaft. Wir sind gegen faschistische Tendenzen, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Homophobie, Sozialabbau, Ausgrenzungen von Behinderten, alten Menschen und Ausländer*innen. Und wir machen diesbezügliche Missstände in Politik und Gesellschaft mit geeigneten Methoden öffentlich.

Gerade jetzt – angesichts zunehmender rechter Tendenzen – ist es notwendig, einen Beitrag zu leisten. Es geht hier um Widerstand, um Ermutigung, Vernetzung und Sichtbar-Machen:  ALT SEIN HEISST NICHT STUMM SEIN!

Grundsatztext von Monika Salzer (Österreich), bearbeitet von Anna Ohnweiler, Gerda Smorra und Frauke Licht

Aktuelles

So geht Zukunft!

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Bald ist es so weit: am 17. Juli startet die gemeinsame Aktionswoche von 30 Organisationen der
Osnabrücker Zivilgesellschaft. Dabei sind Klima- und Umweltgruppen, Gewerkschaften und viele
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Wochen gegen Rassismus 2021

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Wie kann es sein, dass in unserem Grundgesetz die Menschenrechte ganz oben auf unserer Werteskala stehen und diese Menschenrechte aber sogar staatlich missachtet werden?
Menschenrechte sind doch nicht verhandelbar!!
Wir möchten mit all diesen Menschen verschiedenster Herkunft zusammen in einem Land leben und wir möchten, dass jeder und jede hier im Land mit einem guten Gefühl und ohne Angst leben kann.

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Offener Brief an Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, der EU-Hotspot Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist weitgehend zerstört, tausende Schutzsuchende sind obdachlos und ohne Versorgung. Es braucht einen konzertierten europäischen Rettungsplan, die sofortige Evakuierung der Flüchtlinge und die Aufnahme der Menschen in Deutschland und anderen europäischen Staaten. Jetzt!

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Solidarität mit OMAS in Halle an der Saale

Sonnenschein, 36 Grad im Schatten, Samba-Rhythmen und jede Menge OMAS GEGEN RECHTS. Wir vier Osnabrücker*innen waren in Halle um unsere Solidarität mit den halleschen OMAS auszudrücken, die sich dort von dem Rechtsextremisten Sven Liebich allwöchentlich auf dem Marktplatz von Halle aufs Übelste beleidigen lassen müssen.

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